Bundesverband Niedergelassener Verkehrspsychologen

Literatur für Betroffene

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Folgende Bücher sind besonders für betroffene Kraftfahrer zum Selbststudium geeignet

 

Weber, Klaus: Führerscheinentzug. Alkohol Punkte Drogen. Fachhochschulverlag, Frankfurt am Main 2006

Ein  inzwischen in 4. Auflage erschienenes Buch, das zu einem Standardwerk in unserem Arbeitsbereich geworden ist. Sein Vorteil liegt einerseits in der Breite der Themen, andererseits in der Konkretheit der Hilfestellung. Als eines der ganz wenigen Bücher widmet es sich nicht nur dem Führerscheinverlust durch Alkoholtaten, sondern nimmt auch zum Führerscheinverlust durch Punkte, Straftaten und Drogen Stellung. Dies ist verbunden mit klaren Hinweisen auf die rechtlichen Grundlagen, Fragestellung der Untersuchung, Kriterien, notwendigen Veränderungsschritten und konkreten Anlaufstellen. Besonders hervorzuheben ist der Ansatz, den Hintergrund der gesamten Untersuchung gründlich darzustellen, einschließlich eines beeindruckenden Kapitels über die (leider oft übersehenen) Opfer von Verkehrsunfällen. Auf der anderen Seite gibt Dr. Weber auch sehr konkrete Hilfestellungen (Auszug aus dem Punktekatalog, Adressen von Untersuchungsstellen, Adressen von Beratungseinrichtungen). Einige kleine Fehler der ersten Ausgabe sind beseitigt, so sind z.B. die aktuellen Grenzwerte der Leberwerte aufgeführt. Besonders hervorzuheben ist das aktuelle Adressenverzeichnis von Untersuchungsstellen und Beratungseinrichtungen.

 

Brieler, Paul & Grunow, Peter: Ich will meinen Führerschein zurück. Erfolgreich durch die MPU. Mit praktischen Übungen. Rowohlt Taschenbuch 2007

Dies  Buch hat das Potential, zu einen Standardwerk für Betroffene zu werden. Die Autoren sind erfahrene, kompetente und seriöse Verkehrspsychologen, die sich in sehr prägnanter und klarer Weise mit (fast) allen Fragen rund um die MPU beschäftigen. Besonders hervorzuheben ist die verständliche Sprache und die klare Positionierung bei Ratschlägen, die auch Kritik an bedenklichen Tendenzen unseres Arbeitsgebiets nicht ausspart (Jörg-Michael Sohn in nlvp 8/9 2007).

 


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