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Medizinisch-Psychologische Fahreignungsuntersuchung als "Idiotentest" im Volksmund genannt...


Die Medizinisch-Psychologische Fahreignungsuntersuchung wird im Volksmund leider immer noch Idiotentest genannt. Dahinter verbirgt sich die falsche Vorstellung, eine solche Untersuchung würde angeordnet, wenn jemand ein Idiot sei. Tatsächlich handelt es sich um die Überprüfung einer der beiden Voraussetzungen, die in Deutschland zum Erwerb einer Fahrerlaubnis notwendig sind: der Eignung zum Führen zum Kraftfahrzeugen (die zweite Voraussetzung, die Befähigung wird mit der theoretischen und praktischen Fahrerlaubnisprüfung geprüft).

Nur diejenigen müssen zu einer MPU, die durch ihr Verhalten Zweifel an der Eignung ausgelöst haben. Sie haben damit die Chance, durch eine MPU die Fahrerlaubnis zu erhalten - wenn sie nachvollziehbar machen können, dass sie die Gewähr dafür bieten, nicht erneut aufzufallen.

Zuständig für diese Untersuchung sind die Begutachtungsstellen für Fahreignung, von denen es in Bundesrepublik inzwischen knapp 100 gibt, die vor allem von großen Trägern betrieben werden: Den Technischen Überwachungsvereinen und der Dekra. Daneben existieren aber noch eine Reihe kleinere Träger, beispielsweise die AVUS. Die Adressen aller amtlich anerkannten Untersuchungsstellen finden sie auf unseren Seiten.

Die Untersuchung findet nach erprobten, wissenschaftlich fundierten Erfahrungen statt, die Untersuchungsstellen sind eingebunden in aufwendige Qualitätssicherungssysteme und das Ergebnis ist im Gegensatz zu verbreiteten Behauptungen weniger von der Person des Gutachters abhängig als vermutet. Ausschlaggebend für das Ergebnis der Untersuchung ist, wieweit der oder die Betroffene sich erfolgreich und fundiert mit früheren Fehlern auseinandergesetzt hat. Lediglich mit einigen angelesenen Standardantworten bei einer Untersuchung zu erscheinen, ist so aussichtslos, wie eine verrostete Karosserie einfach überzumalen und zu hoffen, der TÜV würde es schon nicht merken.

Deshalb lohnt es sich im eigenen Interesse immer, sich vor einer Untersuchung gründlich mit der eigenen Person und der Untersuchung auseinanderzusetzen. Hilfestellung dazu finden Sie einerseits in der vorhandenen Literatur, vor allem aber bei qualifizierten Verkehrspsychologen. Beachten Sie bitte dabei, dass die Berufsbezeichnung "Psychologe" nicht geschützt ist, Sicherheit über Fachkenntnisse haben Sie in der Regel nur, wenn es sich um einen Diplom-Psychologen (also mit einem entsprechenden Hochschulabschluss) handelt, der zudem noch in der Sektion Verkehrspsychologie des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen organisiert sein sollte.


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