Gutachter-Informationen - BNV Verkehrspsychologen - Verkehrspsychologie: Therapeuten, Gutachten
Gutachter

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Im folgenden finden Sie einige Informationen für und über Gutachter


Wir haben diese Seite hinzugenommen, um deutlich zu machen, dass sich die im BNV organisierten Verkehrspsychologen nicht als Kontrahenten zu den Kollegen in den Untersuchungsstellen betrachten.

Auch wenn es in verschiedenen Bereichen der Bundesrepublik und zudem lokal und personell geprägt sehr unterschiedliche Erfahrungen in der Zusammenarbeit gibt, ist festzustellen, dass es in der Zielsetzungen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Jeder seriös arbeitender niedergelassener Verkehrspsychologe wird als zentrales Ziel seiner Bemühungen das Vermeiden weiterer Verkehrsauffälligkeiten sehen - für BNV-Mitglieder ist dies als Teil der Aufnahmebedingungen über das Selbstverständnispapier satzungsgemäß festgeschrieben. Umgekehrt gehen wir davon aus, dass es absolute Priorität für Gutachter hat, möglichst klar eine Prognose zu treffen: Wird der Begutachtete in Zukunft unauffällig am Straßenverkehr teilnehmen.

Das Therapeuten und Gutachten bei dieser Prognose zuweilen unterschiedliche Ansichten haben, berührt nicht den Kern dieser Zielsetzung. Nach unseren Erfahrungen sind ohnehin ca. 90% der Gutachten im Kern unstrittig und in aller Regel weisen Klienten, die nach einem negativen Gutachten zu uns kommen, in der Tat Defizite auf.

Probleme in der Zusammenarbeit tauchen nach unseren Beobachtungen vor allem dann auf, wenn der jeweilig anderen Seite ein fachlich sauberes Arbeiten nicht zugeschrieben wird - hier gibt es sicher noch einen erheblichen Informations- und Diskussionsbedarf, z.B. über den Arbeitskreis Klinische Verkehrspsychologie.

Wir verhehlen auch nicht, dass wir die saubere Trennung der beiden Arbeitsbereiche durch eine Reihe von Organisations-Neugründungen (IMPULS, PLUSPUNKT und NORD-KURS) nicht mehr gewährleistet sehen. Wir wissen, dass auch eine Reihe von Gutachtern unsere Bedenken teilen: Bei der vorhandenen räumlichen (gleiche Adresse, teilweise gleiche Räumlichkeiten), organisatorischen (gemeinsame Muttergesellschaften, finanzielle Rechenschaftspflicht gegenüber den gleichen Gremien) und personellen Trennung (Ehemalige Untersuchungsstellenleiter werden Geschäftsführer, Kollegen machen an einem Tag Begutachtung, am nächsten Tag beraten Sie darüber, was zu tun ist) ist auf Dauer nicht auszuschließen, dass sich fachfremde Gesichtspunkte sowohl in die Begutachtung als auch in die Beratung/Therapie einschleichen. Hier wird es wichtig sein, zu klaren und auch für Klienten transparenten Regeln zu kommen, denn sonst droht aus unserer Sicht auch von der politischen Seite die Infragestellung des gesamten Systems aufgrund einer Vermischung von quasi hoheitlichen Aufgaben und privatwirtschaftlichen Interessen.

Wir möchten deutlich betonen, dass wir für einen (auch kontroversen) Meinungsaustausch über diese Themen jederzeit offen sind und in unsere Arbeit bemüht sind, Gutachter vor einer ungerechtfertigten Pauschalkritik zu schützen. Wir bitten aber im Gegenzug auch um ein faires Miteinander und die Akzeptanz einer kompetenten und seriösen Arbeit auch dann, wenn diese zum finanziellen Ertrag der Muttergesellschaft nicht beiträgt.


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