Verkehrspsychologie BNV-Kongress 2014 - BNV Verkehrspsychologen - Bewährtes und Neues: Beurteilungskriterien Verkehrspsychologen
5. BNV-Kongress

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Bewährtes und Neues in der Verkehrspsychologie

Kassel 30.-31.03.2014

Beurteilungskriterien Verkehrspsychologen, Verkehrspsychologie BNV-Kongress


Selten ändern sich so viele Rahmenbedingungen im selben Jahr. Verkehrspsychologen in 2014 arbeiten mit der dritten Auflage der "Beurteilungskriterien", sie arbeiten als "Seminarleiter Verkehrspsychologie" im neuen Punktesystem, und sie erwarten eine stärker geregelte Beratung für Menschen, die eine MPU zu absolvieren haben.

Der 5. BNV-Kongress widmet sich diesen Neuigkeiten. Gleichzeitig ist er wie seine Vorgänger ein Forum von und für Kollegen.

Für den gesamten ersten Kongresstages (Sonntag, 30.03.2014 ab 10:45 Uhr) haben wir Jürgen Brenner-Hartmann, den Federführenden der "Beurteilungskriterien" gewonnen, mit uns Fälle zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Sie können schon jetzt, im Vorfeld des Kongresses, eigene Fälle, Fragestellungen, Themen bei uns einreichen, die an diesem Tag behandelt werden sollen.

Inhalte des zweiten Kongresstages (Montag, 31.03.2014 von 9:00 bis ca. 15:30) werden wie gewohnt variantenreich aus Forschung, Praxis, Theorie und Fachpolitik bestehen. Auch hierfür sind noch Beiträge gefragt,; melden Sie sich bei uns. Referenten sind von den Kongressgebühren befreit.

Jeder der Tage wird mit zumindest 6 Fortbildungsstunden bewertet sein.

Die Teilnahmegebühren betragen

Die Gebühr deckt die Teilnahmemöglichkeit an allen Veranstaltungen, Mittagessen (Getränke auf eigene Rechnung), Kaffeepausen und Tagungsmaterialien, nicht aber die Übernachtung.

Wir haben eine Anmeldungs-E-Mail für Sie vorbereitet. Klicken Sie in der Gebührenliste auf die Kategorie , die für Sie zutrifft. Daraufhin sollte sich Ihr E-Mailprogramm öffnen. Falls dies nicht geschieht, schicken Sie eine formlose E-Mail an uns oder ein Fax (Kontaktdaten am Fuß der Seite).

Veranstaltungsort ist das Schlosshotel Kassel ( www.schlosshotel-kassel.de ). Wir haben wieder ein Zimmerkontingent, und Sie können Zimmer unter dem Stichwort "BNV300314" abrufen (EZ 99€, DZ 119€). Das Hotel hat renoviert und jetzt anscheinend einen schönen Wellnessbereich, ferner ist W-LAN im Preis inbegriffen. Weitere Hotelzimmer finden Sie z.B. unter kassel-marketing.de

In der Folge der aktuelle Zeitplan und Details zu den einzelnen Referaten.

5. BNV-Kongress, Kassel 30.-31.03.2014

Stand: 14.03.2014

30. März


10:45 N.N Willkommen zum Kongress! 15 Min.
11:00 Jürgen Brenner-Hartmann Workshop Beurteilungskriterien" 90 Min.
12:30

Mittagspause


14:00 Jürgen Brenner-Hartmann Workshop Beurteilungskriterien 90 Min.
15:30

Kaffeepause


16:00 Jürgen Brenner-Hartmann Workshop Beurteilungskriterien 90 Min.
17:30

Pause


18:00 BNV e.V. BNV-Mitgliederversammlung (Nicht-Mitglieder können teilnehmen, falls die Mitglieder zustimmen)




31. März


09:00 Rüdiger Born Das Fahreignungsseminar im neuen Punktesystem 30 Min.
09:30 Karl-Friedrich Voss Sind verkehrsaufällige Fahrer ein Unfallrisiko? 30 Min.
10:00 Jan Wildermuth Warnsignale eines Rückfalls 30 Min.
10:30

Kaffeepause


11:00 Ruth Sarah Born Bedeutung der inneren Haltung im verkehrspsychologischen Begegnungskontext 60 Min.
12:00 Anita Nieder Die fachliche Intervention als Erfolgsfaktor für ein positives MPU-Ergebnis 30 Min.
12:30

Mittagspause


13:45 Ruth Sarah Born Verkehrspsychologie 2014 – die Kongressteilnehmer positionieren sich 30 Min.
14:15 Jörg-Michael Sohn 16 Jahre BNV - Erreichtes und Erforderliches 30 Min.
14:45 Rüdiger Born Kampf dem Graumarkt! Und wo ist der weiße? 30 Min.
15:15 N.N. Abschluss und Ausblick 15 Min.
15:30

Kaffeepause, Abreise






31.03.2014, 09:00 bis 09:30

Rüdiger Born

Das Fahreignungsseminar im neuen Punktesystem


(Details folgen)


Referent

Rüdiger Born

Dipl.-Psychologe

Registered EuroPsy Psychologist: clinical and health, Verkehrspsychologie

Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP)


Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des

Bundesverbandes Niedergelassener Verkehrspsychologen e.V.

Groten Hoff 1

22359 Hamburg


Telefon: 040-2787 3810

Telefax: 040-609 503 98

E-Mail: info@bnv.de

Web: www.bnv.de



31.03.2014, 09:30 bis 10:00

Karl-Friedrich Voss

Sind verkehrsaufällige Fahrer ein Unfallrisiko?


Es wird in der Praxis davon ausgegangen, dass ein positiver Zusammenhang zwischen Verkehrsauffälligkeit und Unfallrisiko besteht. Dabei wird oft übersehen, dass Kontrollen im Straßenverkehr in der Regel in größeren Abständen stattfinden. Wie allgemein bekannt, ergeben intermittierende Strafreize weniger stabile Effekte als eine zuverlässige Selbstkontrolle. So sind empirische Belege für die Wirksamkeit von Fremdkontrollen sehr selten und wenn, dann sind diese eher vage und wenig konkret. Daher soll der Zusammenhang zwischen Verkehrsauffälligkeit und Unfallrisiko näher untersucht werden.


Methode. Es werden zunächst Daten über Verkehrsauffälligkeiten aus einem aktuellen Jahrgang in Deutschland dokumentiert, um sicherzustellen, dass es Personengruppen gibt, die sich in bezug auf ihre Verkehrsauffälligkeiten unterscheiden. Dann werden Daten über das Unfallgeschehen dieser Personengruppen gesucht und zwar so, dass sie mit den Verkehrsauffälligkeiten vergleichbar sind nach Jahrgang, Land und Fehlverhaltensweisen. Es wird nun der Anteil einer bestimmten Personengruppe an den spezifischen Verkehrsauffälligkeiten und an den jeweiligen Fehlverhaltensweisen vor Verkehrsunfällen bestimmt und miteinander verglichen.


Ergebnis. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Personengruppe mit durchweg relativ geringem Anteil an den Verkehrsauffälligkeiten erheblich mehr am Unfallgeschehen beteiligt ist als es nach den Verkehrauffälligkeiten zu erwarten war. D.h, diese Gruppe versteht es, sich bei bestimmten Fehlverhaltensweisen, die relativ oft aktenkundig werden, angepasst im Straßenverkehr zu verhalten. Außerhalb der Veranlassung zu einer solchen Anpassung entwickelt sie jedoch ein höheres Unfallrisiko. Demgegenüber neigen andere Persongruppen dazu, eher im Straßenverkehr aufzufallen, ohne dass sich daraus ein höheres Unfallrisiko für diese Gruppen ergibt. Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass die Verkehrssicherheitsarbeit nicht auf die auffälligen Kraftfahrer zu beschränken ist. Vielmehr sollte die Selbstkontrolle im Straßenverkehr über die Fremdkontrolle - wie z.B. Geschwindigkeitskontrollen - gestellt werden.


Referent

Dr. rer.nat. Karl-Friedrich Voss

Diplom-Psychologe

Hamburger Allee 41

30161 Hannover

Tel.: 0511-2355477

Internet: www.verkehrspsych-praxis.de

email: dr.kfvoss@googlemail.com



31.03.2014, 10:00 bis 10:30

Jan Wildermuth

Warnsignale eines Rückfalls

Ein wesentlicher Baustein der Präventionsarbeit im Kontext der Verkehrstherapie


Im Rahmen der Prävention eines Rückfalls, das heißt diesen möglichst zu vermeiden, stellen eventuelle Warnsignals eines drohenden Rückfalls einen bedeutenden Teil der verkehrspsychologischen Arbeit dar. In diesem Vortrag sollen unterschiedliche inhaltliche Aspekte - u.a. Wiederaufleben der Belohnungstendenz mit dem Suchtmittel, schleichende Zunahme der Suchtverlagerung, Realität wiederholt aus den Augen verlieren usw. - besprochen werden, die dem Klienten in einer Verkehrstherapie helfen sollen, genau diese Faktoren zu erkennen und in das alltägliche Handeln im Umgang mit Alkohol zu integrieren.


Referent

Jan Wildermuth

Diplompsychologe

Berliner Chaussee / TGZ

39307 Genthin

Telefon 03933 9511-61

Fax 03933 9511-64

info@beratungspraxis-wildermuth.de

www.beratungspraxis-wildermuth.de



31.03.2014, 11:00 bis 12:00

Ruth Sarah Born

Die Bedeutung der inneren Haltung im verkehrspsychologischen Begegnungskontext


Die Wirksamkeit einer Therapie ist eng verbunden mit der Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Wie ich als Verkehrspsychologin in eine Beziehung zu meinem Klienten gehe wiederum, hat viel mit meinem Gewordensein und somit mit meiner inneren Haltung zu tun. Wie weit lasse ich in Folge meiner Haltung z.B. meinen Blick schweifen? Richte ich meine Aufmerksamkeit auf das Leben des Klienten und sehe sein Verhalten im Straßenverkehr als Ausdruck seiner Haltung zur Welt oder fokussiere ich auf das konkrete Verhalten im Straßenverkehr? Ist eine MPU 'Anlass' oder 'Ziel 'oder 'Anlass und Ziel 'meiner Interventionen als Verkehrspsychologin – auch das ist Ausdruck meiner Haltung.

Zu diesem Thema stelle ich Theorie, Thesen vor und würde gerne mit Ihnen ins Gespräch, in einen Dialog kommen.


Referentin

Ruth Sarah Born

Dipl.-Psychologin

Fachpsychologin für Verkehrspsychologie

Psychologische Psychotherapeutin


Verkehrstherapie.com

Groten Hoff 1

22359 Hamburg


Telefon: 040-61189074

Telefax: 040-60950398

E-Mail: mail@verkehrstherapie.com

Web: www.verkehrstherapie.com




31.03.2014, 12:00 bis 12:30

Anita Nieder

Die fachliche Intervention als Erfolgsfaktor für ein positives MPU-Ergebnis


Es werden die Ergebnisse einer Auswertung von Gutachten aus dem Jahr 2012 der ias Begutachtungsstelle Berlin vorgestellt. Die fachliche Intervention hat sich als entscheidender Erfolgsfaktor heraus gestellt. 78 % der Untersuchten mit einem positiven Gutachten hatten im Vorfeld professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Besonders erfolgreich waren Interventionen bei BNV-Mitgliedern. Es gab keinen Zusammenhang zwischen der Dauer der Vorbereitungsmaßnahme und dem Ergebnis der Begutachtung. Es wird diskutiert, welche Ursachen dafür maßgeblich sein können.


Referentin

Anita Nieder

Leiterin Begutachtung der Fahreignung

Dipl.-Psychologin

Fachpsychologin für Verkehrspsychologie

Psychologische Psychotherapeutin


ias Aktiengesellschaft

Ein Unternehmen der ias-Gruppe

Allee der Kosmonauten 47

12681 Berlin


Telefon: 030/54 78 3-222

Telefax: 030-54783195

E-Mail: anita.nieder@ias-gruppe.de

web: www.ias-gruppe.de



31.03.2014, 13:45 bis 14:15

Ruth Sarah Born

Verkehrspsychologie 2014 – die Kongressteilnehmer positionieren sich.


In Anlehnung an die psychodramatische Darstellung beim letzten BNV-Kongress ist auch diesmal geplant, dass sich die Kongressteilnehmer zu aktuellen Themen zwischen zwei konträren Aussagen im Raum positionieren.


Referentin

Ruth Sarah Born

Dipl.-Psychologin

Fachpsychologin für Verkehrspsychologie

Psychologische Psychotherapeutin


Verkehrstherapie.com

Groten Hoff 1

22359 Hamburg


Telefon: 040-61189074

Telefax: 040-60950398

E-Mail: mail@verkehrstherapie.com

Web: www.verkehrstherapie.com



31.03.2014, 14:15 bis 14:45

Jörg-Michael Sohn

16 Jahre BNV - Erreichtes und Erforderliches


In diesem Jahr wird der Bundesverband Niedergelassener Verkehrspsychologen 16 Jahre alt - Zeit für einen ganz persönlichen Blick auf die sehr erfolgreiche Geschichte dieses Arbeitsfeldes und unseres Berufsverbandes - Zeit aber auch, sorgfältig zu prüfen, ob wir und unser Verband gewappnet sind für die Herausforderungen der nächsten 16 Jahre. Angesichts der Umbrüche, die im Bereich der Verkehrspsychologie in den letzten Jahren erfolgt sind, in diesem Jahr anstehen und für die nächsten Jahre zu erwarten sind, scheint es mir einen Versuch wert, die bisherigen Entwicklungslinien herauszuarbeiten und mögliche Szenarien und deren Konsequenzen für die Berufspolitik zu skizzieren. Dies betrifft nicht nur die rechtlichen, ökonomischen und fachlichen Rahmenbedingungen, sondern auch die absehbaren Veränderungen in Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen. Im Grunde sollen Antwortmöglichkeiten auf die Frage entfaltet werden: Wie gelingt es uns, die Qualität unserer bisherigen Arbeit zu gewährleisten, weiterzuentwickeln, nach außen zu kommunizieren und formal abzusichern?


Referent

Jörg-Michael Sohn

Diplompsychologe

Fachpsychologe für Verkehrspsychologie BDP

Saarlandstr. 6 A

22303 Hamburg

Tel.: 040-56008008

Internet: www.vpp.de

email: sohn@vpp.de



31.03.2014, 14:45 bis 15:15

Rüdiger Born

Kampf dem Graumarkt! Und wo ist der weiße?


(Details folgen)


Referent

Rüdiger Born

Dipl.-Psychologe

Registered EuroPsy Psychologist: clinical and health, Verkehrspsychologie

Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP)


Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des

Bundesverbandes Niedergelassener Verkehrspsychologen e.V.

Groten Hoff 1

22359 Hamburg


Telefon: 040-2787 3810

Telefax: 040-609 503 98

E-Mail: info@bnv.de

Web: www.bnv.de


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